Raum zum Wachsen: DENS eröffnet einen zweiten Standort auf dem Automotive Campus

DENS kommt mit der Nachfrage nach seinen Batteriecontainern kaum hinterher. 2026 eröffnet das Unternehmen aus Helmond einen zweiten Standort auf dem Automotive Campus: die ehemalige VeHil-Halle von TNO, dreimal so groß wie das heutige Gebäude.

In der leeren Halle, in der TNO früher selbstfahrende Autos testete, stehen DENS 9.000 Quadratmeter für die Produktion seiner Batteriesysteme für Elektrobagger und für zusätzliche Stromkapazität für Unternehmen zur Verfügung. Das heutige Gebäude, das ehemalige Lightyear-Gebäude mit 3.000 Quadratmetern, war schon lange zu klein.

Jahr für Jahr verdoppelt sich die Zahl der gelieferten Batteriecontainer. „Kunden, die mit uns wachsen wollten, fragten: ‚Wollt ihr das in dieser kleinen Halle machen?‘“, erzählt Mitgründer und Geschäftsführer Max Aerts.

Wachstum an allen Fronten

Elektrobagger kommen immer häufiger zum Einsatz, zum Beispiel bei der Verlegung von Kabeln für den Ausbau des Stromnetzes. Im Auftrag des Importeurs Wynmalen & Hausmann elektrifiziert DENS Bagger von Liebherr. „Der Dieselmotor und der Antrieb kommen heraus, und wir bauen den Elektromotor und die Batterien ein“, erklärt Mitgründer und Geschäftsführer Tijn Swinkels.

Viele Batteriecontainer gehen außerdem an Unternehmen, die wegen Netzengpässen keinen größeren Netzanschluss bekommen. DENS lieferte unter anderem an PSV, den Lebensmittelhersteller Huijbregts aus Helmond, den Hersteller natürlicher Farbstoffe GNT in Mierlo und Supermarktketten. „Außerdem sehen wir, dass sich der Markt für die Vermietung von Batteriesystemen beschleunigt.“

Weiter in Europa

DENS hat bereits ein Projekt am Flughafen Paris-Charles de Gaulle umgesetzt, wo Batteriecontainer die Baustellencontainer während der Sanierung einer Start- und Landebahn mit Strom versorgten. Inzwischen gehen Anfragen aus mehreren Ländern in West- und Nordeuropa ein. „Auch anderswo in Europa gibt es Netzengpässe oder Orte, an denen das Stromnetz instabil ist und Stromausfälle drohen.“

DENS will Servicestandorte im Ausland mit lokalen Mitarbeitenden eröffnen. „Wenn heute irgendwo ein Problem mit einem System auftritt, wollen wir es auch heute lösen.“

Wir wollen ein großes, stabiles und zuverlässiges Unternehmen aufbauen

Neue Systeme

Sieben Jahre nach dem Start aus dem TU/e-Studententeam FAST beschäftigt DENS fast 150 Mitarbeitende, rund 90 davon in Forschung und Entwicklung. In der heutigen Halle entsteht das erste, kleinere Batteriesystem einer neuen Generation. „Für Ladelösungen und für Hybridsysteme in Kombination mit Dieselaggregaten. Dafür gibt es Nachfrage im Ausland.“

Für Elektrobagger werden fünf neue Batteriesystem-Modelle entwickelt. „Damit können wir den Schritt von Baggern mit 13 Tonnen zu 40 bis 45 Tonnen machen.“ Die wachsende Konkurrenz aus China macht DENS keine Sorgen. „Wir produzieren ein europäisches Produkt in europäischer Qualität, mit einem anderen Niveau an Cybersicherheit.“

„Wir wollen ein großes, stabiles und zuverlässiges Unternehmen aufbauen“, sagt Aerts. „Wir stehen am Beginn eines explosiven Marktwachstums. In den Niederlanden wird erst ein kleiner Prozentsatz der Projekte emissionsfrei gebaut, vom Ausland ganz zu schweigen. Das Marktpotenzial ist enorm.“

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ED.nl
Text: Peter Scholtes

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